Aufräumen, entrümpeln, Ordnung schaffen

Ich habe eine geheime Leidenschaft: Ich liebe Hausarbeit. Würde man jetzt spontan gar nicht drauf kommen, wenn man meine Wohnung sieht. Liegt natürlich alles nur am Kind, sonst wäre es hier superordentlich. Leider muss sich diese Leidenschaft meine Zeit mit den ganzen anderen spaßigen Interessen (kochen, lesen, nähen, lernen…) teilen, die ich habe. Im Moment hat es mich mal wieder gepackt und zwar dank einer einzigen Idee, die sich in meinem Kopf festgesetzt hat und mich nicht mehr loslässt: Ich möchte mich von allem trennen, das mir keine Freude bereitet.

Die Idee stammt von Marie Kondo, einer japanischen Ordnungsexpertin, deren Buch ich leider noch nicht gelesen habe. Hier ein kleines Video von der Dame:

Wie oft behält man Sachen, weil sie teuer waren oder bestimmt mal irgendwann noch gebraucht werden? Meiner Erfahrung nach kommt der Tag, an dem diese Dinge dann tatsächlich zum Einsatz kommen, bloß nie. Sie nehmen nur Platz und Energie weg. Man muss um sie herum saubermachen, sie irgendwie organisieren und verwalten. Wozu das alles? Eben! Also, weg damit.

Bisher habe ich:

  • (Hör-)Bücher, Dekokram und Schuhe für einen Basar gespendet
  • Kleidung in die Kleidersammlung gegeben (Ein paar ausgemusterte Sachen durften noch für Nähübungen bleiben)
  • überzählige Putzmittel, abgelaufene Lebensmittel, billigen Schmuck entsorgt.

Ich versuche dabei immer so vorzugehen, wie Marie Kondo es vorschlägt: Jedes Ding einzeln in die Hand nehmen und überlegen, ob es mir Freude bereitet. Was passiert, wenn ich es entsorge? Wann habe ich es zuletzt benutzt? Wußte ich überhaupt noch von seiner Existenz? Hebe ich es etwa nur auf, weil es ein Geschenk war oder weil es teuer war?

Für mich ist das besser als Yoga. Es ist so befreiend, Kram loszuwerden. All das unnütze Zeug verstellt nur den Blick auf die Dinge, die ich wirklich mag. Das Buch von Marie Kondo wird demnächst angeschafft. Ich freue mich schon auf weitere Erkenntnisse! Wichtig ist natürlich auch, nicht wieder allen möglichen Unsinn anzusammeln. Ja ja, das ist meine Schwäche, aber ich arbeite daran. *ähem*

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