12 gemeinsame Aktivitäten (+1) – Kleine DIY-Idee für den Valentinstag

Ich schenke sehr gerne – mit einer Ausnahme. Mein Mann ist irre schwer zu beschenken, weil er sich selten etwas explizit wünscht und auch nix durchblicken lässt. Ich muss mir dann irgendwas ausdenken und hoffen, dass er sich drüber freut. Tut er meistens, aber nicht so richtig, richtig dolle wie das bei einem erfüllten Herzenswunsch der Fall wäre.

Da mit materiellen Geschenken allein also keine Begeisterung herzustellen ist, habe ich mir (für Weihnachten in unserem Fall) eine Kleinigkeit ausgedacht, die erstmal nichts kostet, mittelfristig aber viel mehr gibt als Geld, nämlich Zeit.

Jede Karte steht für einen Monat und eine dazugehörige Aktivität, die ich organisiere und die wir dann gemeinsam (hoffentlich) genießen werden. Perfekt als kleine Aufmerksamkeit für den bevorstehenden Valentinstag und super schnell gemacht.

Und das habe ich geplant:

12(1)datesDazu gab’s noch eine Extrakarte als Gutschein für den ersten Latte Macchiato in Berlin – unserer zukünftigen Heimat, wenn alles so läuft wie geplant.

Den Spieleabend haben wir übrigens schon gemacht. Mein Mann hat mich bei Mensch ärgere dich nicht so was von platt gemacht und wir haben viel gelacht. Eine schöne Abwechslung zu unserer sonstigen Abendgestaltung, die sehr häufig darin besteht, dass jeder auf sein Tablet starrt. Ich kann’s also nur empfehlen.

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Last Minute Weihnachtsgeschenke

Ach ja, Weihnachten – das Fest der Geschenke Liebe. Ich gehöre zu den Leuten, die bereits in der Sommerhitze mit der Geschenkeplanung für die Lieben anfangen. Ich weiß, da bin ich in der Minderheit, aber ich hab’s nunmal gerne erledigt. So! In diesem Jahr wollte ich gerne ein paar selbstgemachte Kleinigkeiten an Familie und Freunde verschenken, die eigentlich schon alles haben und ganz sicher keinen weiteren Staubfänger gebrauchen können. Da jeder gerne isst, finde ich kleine Leckereien immer passend. Ich habe also das Internet nach Rezepten durchwühlt, Kochbücher gewälzt, Bastelutensilien besorgt und probegekocht.

Vielleicht gerade noch rechtzeitig, möchte ich Euch die Ergebnisse zeigen, mit denen ich seeeeehr zufrieden bin. Ich hoffe, die Beschenkten freuen sich. Hier ein Bild vom Endergebnis:

2014-12-22 09.36.34Im Korb sind folgende Sachen:

  • Mix für Tassenkuchen
  • Risottomix mit getrockneten Tomaten und Steinpilzen
  • Lebkuchenzucker
  • Quittenkonfitüre
  • Clementinen-Aperol-Gelee
  • Confierter Knoblauch
  • noch nicht gemacht, da verderblich: Kokos-Keks-Kugeln

Im Detail:

2014-12-22 09.14.28Den Mix für Tassenkuchen finde ich immer noch genial. Hier das Rezept. Verpackt habe ich den Mix zunächst in einer schlichten Zellophantüte (von dm) und mit einem Clip verschlossen. Diese Tüte habe ich dann in eine hübschere Papierversion gesteckt und mit einem bestempelten und mit dem Rezept beschrifteten Etikett verschlossen.

2014-12-22 09.07.33Für den Risotto-Mix (ergibt eine Tüte mit 2 Portionen) habe ich verwendet:

  • 200g Risottoreis
  • 20g getrocknete Tomaten
  • 20g getrocknete Steinpilze
  • 1 gehäufter EL italienische Kräuter

Noch hinzufügen:

  • ca. 1 l Gemüsebrühe
  • 100-200 ml Weißwein (sonst mehr Brühe)
  • Olivenöl zum Anbraten
  • eine kleine Zwiebel
  • geriebener Parmesan

Zur Zubereitung die fein gewürfelte Zwiebel im Olivenöl andünsten. Sie soll glasig werden, nicht braun. Dann die Reismischung hinzufügen und ebenfalls dünsten bis der Reis glasig ist. Nun zunächst mit dem Weißwein ablöschen. Sobald der Wein vom Reis absorbiert ist, schöpflöffelweise die Brühe hinzufügen. Jedes Mal abwarten bis die Flüssigkeit weg ist und dabei fleißig rühren. Das Risotto ist fertig, wenn der Reis noch etwas bissfest ist, das Gericht aber ansonsten schön cremig. Abschmecken, Parmesan drüber und genießen.

So schaut das Ganze dann verpackt und mit Rezept versehen aus:

2014-12-22 09.12.47Das Rezept für die Lebkuchenzuckerherzen habe ich von hier und so schaut es bei mir fertig aus:

2014-12-22 09.15.32

Das Ganze ist wirklich denkbar einfach und geht ungefähr so: Zucker und Gewürze nach Geschmack (ich habe eine Lebkuchengewürzmischung verwendet) vermischen bis der Geschmack passt. Dann vorsichtig etwas Wasser hinzufügen bis die Konsistenz nassem Sand ähnelt. Dann die Mischung in eine Silikonpralinenform füllen und über Nacht auf einer Heizung gut durchtrocknen lassen. Das war’s auch schon.

Die Quittenkonfitüre und das Clementinen-Aperol-Gelee sind auf die übliche Marmeladenzubereitungsart entstanden, die Anleitung steht auf der Gelierzuckerpackung 🙂 So schauen die fertigen Gläser aus:

2014-12-22 09.16.442014-12-22 09.15.58Das Rezept für den confierten Knoblauch (und auch die Idee für das Clementinen-Aperol-Gelee) habe ich von dieser wundervollen Seite. Sehr lecker und kann auch wunderbar in einem Marmeladenglas verschenkt werden! 2014-12-22 09.14.42

Ich bin wirklich begeistert, wie einfach es war leckere Sachen zu zaubern statt wie üblich im Internetkaufhaus zu stöbern. Es hat unheimlich viel Spaß gemacht und nun hoffe ich, dass es allen schmeckt!

Herbstliche Geschenkverpackung

Die Zeit rast mal wieder und zwischen Kind, Haushalt und Studium bleibt aktuell wenig Zeit für mein kleines Blog. Ich quäle mich mit Mathematik und erheitere mein Umfeld mit peinlicher Unwissenheit auf diesem Gebiet so ca. ab dem Stoff der 5. Klasse. Jede Menge Arbeit liegt da also noch vor mir – toll, toll… Außerdem befindet sich mein Mann in den letzten Zügen seiner Doktorarbeit und auch da landet immer mal wieder etwas auf meinem Schreibtisch. Korrekturlesen, Administratives etc. pp.

Zwischendurch versuchen wir dann auch noch Zeit zu finden für unsere Freunde, was mit Kind gar nicht so leicht ist. Zuletzt standen mal wieder zwei Geburtstage an. Der erste war eine Abendveranstaltung, an der wir teilnehmen konnten, weil sich meine Schwiegereltern netterweise bereit erklärt hatten, das schlafende Baby zu hüten. Baby E., Oma und Opa haben das dann auch ganz locker genommen. Tja, nur wir Eltern konnten uns nicht so richtig entspannen und waren bei der ersten passenden Gelegenheit schon wieder daheim. Daran muss noch gearbeitet werden.

Der zweite Geburtstag war am Samstag und wurde an einem Nachmittag gefeiert, also mit Kindern. Hierzu gibt es nix weiter zu berichten, außer dass der Burger im Café Mozart an der Pettenkoferstr. sehr empfehlenswert ist und man für sehr viel Erstaunen sorgt, wenn man ein 10 Monate altes Kind „normales“ Essen probieren lässt („Ist ja cool, wie locker ihr da seid. Also, ich könnte das nicht…“ Innerliches Augenrollen meinerseits).

Lange Rede, kurzer Sinn – ich möchte die Gelegenheit nutzen, Euch mal meine variable Standardgeschenkverpackung zu zeigen. Am Samstag hat es so ausgeschaut:

2014-10-25 12.13.12Man benötigt:

  • Schlichtes Packpapier
  • Masking Tape
  • ein paar Blüten einer möglichst robusten Pflanze mit Stengel

Ich benutze je nach Jahreszeit, was aktuell auf meiner Terrasse blüht – aktuell ist das Erika. So erhält das Geschenk eine saisonale Note. Das Ministräußchen wird dann mit einem passenden Masking Tape an der Verpackung befestigt.

Meine Sommervariante bestand übrigens aus Lavendel und einer kleinblütigen (dornenarmen) Rosensorte. Zusätzlich hatte ich auf das Packpapier (nach dem Einpacken) mit Buchstabenstempeln noch einen kleinen Geburtstagsgruß aufgestempelt. Leider habe ich damals kein Foto gemacht 😦

Herbstliches Gesteck

Am vorigen Wochenende haben wir meine Schwiegereltern in ihrem schönen Haus mit noch schönerem Garten besucht. Ein Ort zum Durchatmen für uns Stadtpflanzen. Apropos Pflanzen, die darf ich mir dort öfter mal mitnehmen. Zuletzt habe ich mir eine Pfingstrose und eine Iris für meine Terrasse ausgebuddelt und dann zuhause im Halbdunkeln gleich eingesetzt. Ich bin gespannt, ob es den beiden bei mir gefällt. Außerdem habe ich mir diesmal ein paar Eicheln mit Hütchen, Moos und Blättern vom wilden Wein mitgenommen, um mir den Herbst ins Wohnzimmer zu holen. Die Idee war, ein kleines Gesteck zu basteln mit Sachen, die ich schon da habe. Das ist dabei herausgekommen (sorry für  meine äußerst bescheidenen Fotoskills):

2014-10-04 08.08.39

Gebraucht habe ich:

  • kleine Zinkwanne (von Depot, glaube ich)
  • zwei kleine Terrakottatöpfchen
  • etwas zum Füllen für die Töpfe (ich habe Kokosmulch genommen, Steckmasse geht aber auch)
  • zwei passende Moosstückchen für die Töpfe
  • eine Kerze
  • Pflanzliche Deko: Hagebutten, Eichelkäppchen, Efeu, wilder Wein

Das Ganze schmückt jetzt meinen Esstisch und wird bei Gelegenheit sicher ab und an ein wenig umgebaut und mit neuen Fundstücken aus der Natur verziert.

 

Kleines Kinderzimmer-DIY mit Klebefolie

Ich bin normalerweise wirklich kein Sparbrötchen, aber als es an das Einrichten des Kinderzimmers ging, war ich irgendwie nicht so richtig gewillt, haufenweise Kohle für Möbel auszugeben, die in ein paar Jahren vermutlich eh liebevoll  mit Filzstiften „verziert“ sein werden. Also hab ich mir möglichst praktische, günstige Varianten bei Ikea gesucht. Die meisten Kindersachen bewahren wir in einer weißen Malmkommode mit vier Schubfächer auf. Sehr günstig und praktisch, aber eben auch sehr schlicht. Ich bin zwar kein Fan der allermeisten Standardkinderdeko  (schön pastellrosa, mit Prinzessin oder übergewichtigen, debil grinsenden Bärchen…), aber ein wenig Niedlichkeit ist ok. Wenn man nach Ikea Hacks für Malm googelt findet man jede Menge Ideen. Ich bin jetzt nicht so wahnsinnig geschickt, daher hab ich mir etwas sehr einfaches überlegt: Klebefolie! Die bekommt man ganz flott vom Internetbuchhändler des Vertrauens zugeschickt und notfalls, bei Nichtgefallen, auch wieder vom Möbelstück runter.

Gesagt, getan. Hier ein Bild vom Ergebnis:

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Eine supergünstige Lampe (Modell Lampan für 2,99) habe ich mit den Resten dekoriert. Einfach eine schöne Vorlage im Internet suchen, ausschneiden, aufkleben. Ich habe mich für ein Sterntalerbild entschieden mit ein paar Sternchen in verschiedenen Größen drumherum. Ich bin mit dem Ergebnis ganz zufrieden, würde mich aber für die Lampe das nächste Mal für eine Folie ohne weiße Punkte entscheiden, da sich an den Randstellen die Form auf weißem Untergrund nicht so richtig gut darstellt.