Hühnerbrust in Joghurtmarinade mit vietnamesischem Salat

Eines meiner Lieblingskochbücher ist A Change of Appetite von Diana Henry. Ich finde immer wieder leckere Gerichte, die ich genau so probiere, wie sie im Buch stehen und wurde bislang nicht enttäuscht. Manche Rezepte dienen mir aber eher als Inspiration, um dann etwas Eigenes daraus zu machen. Dieses Rezept basiert auf ihrem Vietnamese Table Salad, der für mich zwar lecker klang, aber zum Abendessen nach einem langen Tag auch etwas umständlich erschien. Man rollt die Zutaten nämlich bei Tisch selbst in ein Salatblatt und tunkt es in einen Dip. Meine Version bringt das Gemüse einfach als Salat auf den Tisch, der Dip wird zum Dressing und das Huhn wird leicht indisch angehaucht mariniert und dann im Ofen gegrillt. Herausgekommen ist ein feines, leichtes und wunderbar sonnig schmeckendes Low Carb-Abendessen.

Hühnerbrust in Joghurtmarinade mit vietnamesischem Salat

für zwei Personen

Für das Huhn:

  • 400g Hühnerbrust
  • 1 TL Zitronengras aus dem Glas
  • 2 gepresste Knoblauchzehen
  • 1 EL neutrales Öl
  • 1 Becher Joghurt
  • 1 TL Garam Masala
  • Salz

Für das Dressing:

  • 4 gehackte Knoblauchzehen
  • 1 TL Sambal Oelek
  • 2cm klein geschnittener Ingwer
  • Saft von 2 Limetten
  • 8 EL Fischsauce
  • nach Belieben (insbesondere wenn man es nicht so gerne sehr sauer hat) etwas neutrales Öl

Für den Salat

  • 1 kleine, noch etwas unreife Mango
  • 3 Möhren in Juliennes geschnitten
  • 1 Zucchini oder 1/2 Gurke in Juliennes geschnitten
  • opt. 100g Sprossen
  • 1 Bund Koriander
  • opt. ein paar Minzeblättchen
  • 125g Blattsalat

Zunächst muss das Fleisch für ein paar Stunden mariniert werden. Dazu Zitronengras, Knoblauch, Öl und Garam Masala mit Joghurt verrühren, mit dem Fleisch mischen und ab in den Kühlschrank.

Ofengrill auf 200 Grad vorheizen. Die Marinade vom Fleisch gut abschütteln und in eine leicht gefettete ofenfeste Form geben. Ca. 20-30 Minuten im Ofen grillen, bis das Fleisch etwas gebräunt ist. Ich habe gegen Ende die Temperatur nochmal für ein paar Minuten erhöht.

Für das Dressing alle Zutaten plus etwas Öl und/oder Wasser mit dem Pürierstab mixen und abschmecken. Wem es dann immer noch zu sauer ist, der kann etwas Puderzucker hinzugeben. Ich mag das aber gerne so.

Die Mango in kleine Stückchen schneiden. Mit den restlichen Salatzutaten in eine Schüssel geben. Sobald das Fleisch fertig ist, das Dressing unter den Salat mischen und alles zusammen servieren.

Wunderbar cremiges Grünkohlpesto

GrünkohlpestoGrünkohl ist ja zur Zeit so ein Trendgemüse und ich muss zugeben, ich habe immer innerlich ein wenig mit den Augen gerollt, wenn ich mal wieder irgendwo gelesen habe, wie tooooll der doch schmeckt. Nun ja, ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil: Grünkohl ist großartig!

Heute gab es Vollkornspaghetti mit Grünkohlpesto und es war so lecker, dass ich gleich nach dem Kochen am Morgen immer mal wieder in die Küche geschlichen bin, um ein winziges Pröbchen von der grünen Pampe zu probieren. Nur um sicher zu sein, dass es zwischenzeitlich nichts an leckerem Geschmack eingebüßt hat, ist doch klar! Auch dem Babymädchen hat es irrsinnig gut geschmeckt. Jeder Bissen wurden mit einem freudigen „Nam!“ kommentiert.

Grünkohlpesto

adaptiert aus Diana Henry – A Change of Appetite

  • 250g geputzter Grünkohl (oder gleich TK)
  • 25g Mandelmus (Henry nimmt hier Butter)
  • 4 EL Olivenöl
  • 10g gehackte Petersilie (gerne auch TK)
  • 2 Sardellen (alternativ am Ende mit Salz abschmecken)
  • 2 Knoblauchzehen (ich habe meinen confierten Knoblauch genommen)
  • 50g Parmesan
  • Chiliflocken oder Pfeffer nach Geschmack

Grünkohl in reichlich Wasser für ca. 5 Minuten kochen, abgießen und Wasser gründlich ausdrücken. Nun zusammen mit den restlichen Zutaten nicht allzu fein pürieren. Abschmecken. Zum Servieren mit (Vollkorn-)Pasta Pesto mit etwas Nudelwasser mischen und über die Nudeln geben.

Last Minute Weihnachtsgeschenke

Ach ja, Weihnachten – das Fest der Geschenke Liebe. Ich gehöre zu den Leuten, die bereits in der Sommerhitze mit der Geschenkeplanung für die Lieben anfangen. Ich weiß, da bin ich in der Minderheit, aber ich hab’s nunmal gerne erledigt. So! In diesem Jahr wollte ich gerne ein paar selbstgemachte Kleinigkeiten an Familie und Freunde verschenken, die eigentlich schon alles haben und ganz sicher keinen weiteren Staubfänger gebrauchen können. Da jeder gerne isst, finde ich kleine Leckereien immer passend. Ich habe also das Internet nach Rezepten durchwühlt, Kochbücher gewälzt, Bastelutensilien besorgt und probegekocht.

Vielleicht gerade noch rechtzeitig, möchte ich Euch die Ergebnisse zeigen, mit denen ich seeeeehr zufrieden bin. Ich hoffe, die Beschenkten freuen sich. Hier ein Bild vom Endergebnis:

2014-12-22 09.36.34Im Korb sind folgende Sachen:

  • Mix für Tassenkuchen
  • Risottomix mit getrockneten Tomaten und Steinpilzen
  • Lebkuchenzucker
  • Quittenkonfitüre
  • Clementinen-Aperol-Gelee
  • Confierter Knoblauch
  • noch nicht gemacht, da verderblich: Kokos-Keks-Kugeln

Im Detail:

2014-12-22 09.14.28Den Mix für Tassenkuchen finde ich immer noch genial. Hier das Rezept. Verpackt habe ich den Mix zunächst in einer schlichten Zellophantüte (von dm) und mit einem Clip verschlossen. Diese Tüte habe ich dann in eine hübschere Papierversion gesteckt und mit einem bestempelten und mit dem Rezept beschrifteten Etikett verschlossen.

2014-12-22 09.07.33Für den Risotto-Mix (ergibt eine Tüte mit 2 Portionen) habe ich verwendet:

  • 200g Risottoreis
  • 20g getrocknete Tomaten
  • 20g getrocknete Steinpilze
  • 1 gehäufter EL italienische Kräuter

Noch hinzufügen:

  • ca. 1 l Gemüsebrühe
  • 100-200 ml Weißwein (sonst mehr Brühe)
  • Olivenöl zum Anbraten
  • eine kleine Zwiebel
  • geriebener Parmesan

Zur Zubereitung die fein gewürfelte Zwiebel im Olivenöl andünsten. Sie soll glasig werden, nicht braun. Dann die Reismischung hinzufügen und ebenfalls dünsten bis der Reis glasig ist. Nun zunächst mit dem Weißwein ablöschen. Sobald der Wein vom Reis absorbiert ist, schöpflöffelweise die Brühe hinzufügen. Jedes Mal abwarten bis die Flüssigkeit weg ist und dabei fleißig rühren. Das Risotto ist fertig, wenn der Reis noch etwas bissfest ist, das Gericht aber ansonsten schön cremig. Abschmecken, Parmesan drüber und genießen.

So schaut das Ganze dann verpackt und mit Rezept versehen aus:

2014-12-22 09.12.47Das Rezept für die Lebkuchenzuckerherzen habe ich von hier und so schaut es bei mir fertig aus:

2014-12-22 09.15.32

Das Ganze ist wirklich denkbar einfach und geht ungefähr so: Zucker und Gewürze nach Geschmack (ich habe eine Lebkuchengewürzmischung verwendet) vermischen bis der Geschmack passt. Dann vorsichtig etwas Wasser hinzufügen bis die Konsistenz nassem Sand ähnelt. Dann die Mischung in eine Silikonpralinenform füllen und über Nacht auf einer Heizung gut durchtrocknen lassen. Das war’s auch schon.

Die Quittenkonfitüre und das Clementinen-Aperol-Gelee sind auf die übliche Marmeladenzubereitungsart entstanden, die Anleitung steht auf der Gelierzuckerpackung 🙂 So schauen die fertigen Gläser aus:

2014-12-22 09.16.442014-12-22 09.15.58Das Rezept für den confierten Knoblauch (und auch die Idee für das Clementinen-Aperol-Gelee) habe ich von dieser wundervollen Seite. Sehr lecker und kann auch wunderbar in einem Marmeladenglas verschenkt werden! 2014-12-22 09.14.42

Ich bin wirklich begeistert, wie einfach es war leckere Sachen zu zaubern statt wie üblich im Internetkaufhaus zu stöbern. Es hat unheimlich viel Spaß gemacht und nun hoffe ich, dass es allen schmeckt!

Kokos-Keks-Kugeln

Die Zeit vor Weihnachten ist bei mir, wie bei den meisten Leuten, extrageschäftig. Geschenke müssen besorgt, Basteleien angefertigt, Feierlichkeiten geplant werden… Dieses Jahr ist keine Ausnahme, allerdings habe ich schon einen ziemlich guten Vorlauf. Für den Gatten und Baby E. sind bereits alle Geschenke besorgt. Da die lieben Verwandten jeweils ein Körbchen mit Leckereien aus meiner Küche bekommen werden, ist an der Front auch schon alles geklärt. Aktuell probiere ich noch verschiedene Rezepte aus und entscheide dann, was in die Geschenke wandert.

Ein Gewinnerrezept sind diese Kokos-Keks-Kugeln, die sehr einfach zu machen sind und extrem lecker schmecken. Das Rezept habe ich aus dem wunderbaren Weihnachtsbuch von GU. Es gehört zu meine allerliebsten Kochbüchern und wird auch außerhalb des Advents gerne aus dem Schrank genommen, so schön ist es. Es enthält neben Plätzchenrezepten herzhafte Menüvorschläge für jeden Geschmack und viele Ideen für selbstgemachte Geschenke. Für Weihnachtsfans ist dieses Buch ein absolutes Muss!

2014-11-13 19.37.20

Das Rezept findet ihr auch online und zwar hier.

Leider sehr guter und sehr einfacher Schokotassenkuchen

Sooo, jetzt sind wir also mittendrin in meiner Lieblingsjahreszeit. Draußen weht ein kühler Wind, die Blätter fallen und erste Gedanken an Weihnachten stellen sich ein. In diesem Jahr bekommen die lieben Verwandten und Bekannten hauptsächlich Selbstgemachtes. Die Großeltern erwartet ein Fotobuch, das das erste Jahr von Baby E. dokumentiert. Außerdem verschenken wir kleine Körbchen mit Leckereien aus der Küche.

Bei der Suche nach passenden Rezepten, bin ich auf diese Mischung für einen Tassenkuchen gestoßen und, was soll ich sagen, gut isser. Verschenkt wird die Pulvermischung dann in einem Weckglas mit Anleitung. Hier aber erstmal das Ganze in fertiger Form:

2014-11-11 20.15.27Zugegeben, damit gewinnt man keine Schönheitspreis, aber allein der Duft, der aus der Mikrowelle durch die Wohnung weht… Hach ja. Man muss sich das mal vorstellen: Immer wenn man Lust auf Kuchen hat, greift man sich das Glas mit der Mischung, verrührt sie mit Öl und Milch, ab in die Mikro und nach 1-2 Minuten darf man genießen. Verrückt einfach sich ein wenig Hüftgold anzufuttern.

Dazu eine Tasse Kaffee und ein gutes Buch, dann kann von mir aus draußen die Welt untergehen. Gestern habe ich in einem Rutsch das Tagebuch einer Landhebamme von Rosalie Linner verschlungen. Ich liebe es, wie man durch ein Buch in eine fremde Welt reisen kann. Linners Berichte aus der bayerischen Provinz in der Nachkriegszeit klingen nämlich für heutige Mamas tatsächlich ziemlich weit weg, sind aber gerade deshalb so faszinierend. Es tut auch ganz gut, wenn man mal sieht, dass Kinder auch ohne viel Getue geboren werden und aufwachsen können.

Wo war ich? Ach ja, Kuchen. Hier das Rezept:

180g Mehl

150g Zucker

1 TL gemahlene Vanille

1 TL Zimt

3 EL Kakao

9g Backpulver

Das Ganze in einer Schüssel vermischen und in ein passendes Gefäß füllen. Fertig ist die kleine Sünde auf Vorrat.

Zur Zubereitung des Kuchens einfach 2 EL der Mischung in eine Tasse geben, dazu 1 EL Öl und 3 EL Milch. Alles richtig gut verrühren bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Dann ab in die Mikrowelle. Ich stelle immer 640 Watt und 1:20 Min. ein. Je nach Leistung der Mikrowelle muss die Zeit dann halt ein wenig angepasst werden. Kurz abkühlen lassen und dann genießen.

Vollkorn-Bratapfelkuchen

Der Herbst ist da und damit meine allerliebste Jahreszeit. Die kühle Luft, das herrliche goldene Sonnenlicht, die bunten Blätter, der Nebel am Morgen… Hach! Und natürlich gehören auch viele Leckereien dazu. Kürbis, zum Beispiel, oder Äpfel, die fleißig verkocht und verbacken werden. In den kälteren Monaten ist praktisch immer Kuchen in unserem Haushalt zu finden. Damit wir nicht kugelrund werden, soll der möglichst nicht immer nur eine Sünde sein, sondern auch ein klein wenig gesund. So halt, dass man sich satt fühlt und auch noch ein paar Nährstoffe verputzt hat. „Gesund schmecken“ darf es aber auch nicht. Gar nicht so einfach. In der Schwangerschaft habe ich angefangen mit Vollkornmehlen zu experimentieren. Die passen sehr schön zu herbstlichen Kuchen, weil sie etwas kräftiger schmecken als Standardweizenmehl. Hier ein Rezept für einen schönen herbstlichen Kuchen mit Bratapfelbelag. Diese Bratäpfel kann man auch sehr schön zu Kaiserschmarrn essen. Es lohnt sich also, mehr zu machen.

Vollkorn-Bratapfelkuchen

2014-09-30 10.01.44

Für den Belag bzw. als Kompott:

  • 1 kg säuerliche Äpfel
  • 50 g Rosinen
  • 75 g Mandelstifte
  • 125 g Ahornsirup oder Zucker
  • 125 ml Weißwein
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL gemahlener Anis
  • alternativ zu den beiden Gewürzen: Lebkuchengewürz
  • 2-3 EL Calvados

Äpfel schälen und vierteln. Zusammen mit den restlichen Zutaten vermischen und in eine ofenfeste Form füllen. Dann ca. 2h bei 150 Grad backen. Anschließend in Schraubgläser füllen und nach dem Auskühlen bis zur Verwendung im Kühlschrank aufbewahren.

Wem das zu viel Aufwand ist, der kann auch die gewünschte Menge Apfelspalten einfach in einer Pfanne mit Butter anbraten, Rosinen, Mandeln, Gewürze und Ahornsirup drüber und mit Calvados ablöschen. Weißwein braucht es dann nicht unbedingt. Das Ergebnis ist dann halt weniger weich und saftig, aber auch gut!

Für den Boden:

  •  100 g weiche Butter
  • 125 g Ahornsirup
  • 2 Eier
  • 150 g Dinkelvollkornmehl
  • 1 TL Backpulver

Alle Zutaten in einer Schüssel verrühren und in eine Springform füllen. Die vorbereiteten Äpfel  auf dem Teig verteilen. Bei 170 Grad 45 Minuten backen.

 

Zimtschnecken mit Haselnüssen

Das Leben ist zur Zeit ein klein wenig hektisch. Liegt ausnahmsweise mal nicht direkt am Nachwuchs, sondern an der Tatsache, dass mein Arbeitgeber mir ein sehr interessantes Jobangebot gemacht hat. Dafür müsste ich allerdings recht flott meine Elternzeit beenden. Eigentlich war der Plan, dass ich für zwei Jahre daheim bleibe und wir dann nach Berlin ziehen, weil mein Mann dort beruflich hin möchte. Eigentlich… Dann kam letzte Woche die Mail von meinem alten Chef, mit der ich nicht gerechnet hatte. Die Entscheidung haben wir noch rausgezögert, aber ewig kann man so eine E-Mail auch nicht unbeantwortet lassen. Bloß wie entscheiden?

Als kleine Denkhilfe gab es an diesem Wochenende herbstliche Zimtschnecken. Die sind sowas wie eine Obsession in unserem Haushalt. Meist haben wir eine Vorrat im Tiefkühlschrank. In den ersten Wochen nach der Entbindung zum Beispiel haben uns die Dinger so manchen müden Morgen gerettet.

Hier das leicht abgewandelte Rezept von der Brigitte. Ich mache immer gleich die doppelte Menge, weil sich der Zusatzaufwand in Grenzen hält. Außerdem habe ich die Hälfte des Zuckers für die Füllung durch gemahlene Haselnüsse ersetzt.

A post shared by @lebensdinge on

Zimtschnecken

Für den Hefeteig:

500 ml Milch
2 Päckchen Trockenhefe (ohne Anrühren)
120 g Zucker
1000 g Mehl (Type 550)
200 g Butter
1 TL Salz

Für die Füllung:

100 g weiche Butter
100 g brauner Zucker

100g gemahlene Haselnüsse
1 TL Zimt

Für den Hefeteig:
Mehl und Hefepulver in einer Schüssel mischen.
Die Butter schmelzen (mache ich in der Mikro). Geschmolzene Butter, Zucker und Salz zum Mehl geben. Alles zu einem glatten Teig verkneten. Hefeteig abgedeckt an einem warmen Ort etwa 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat. Den halben (!) Teig zu einer Größe von etwa 50 x 35 cm ausrollen. Mehl brauche ich dafür nicht nochmal extra, kann man aber machen. Ich nehme eine Silikonbackunterlage für solche Ausrollsachen. Geht prima und man hat an den Kanten gleich die Maße.

Für die Füllung:
Butter weich werden lassen oder gleich schmelzen. Nüsse, Zucker und Zimt hinzufügen und verrühren. Die Hälfte der Masse auf dem ausgerollten Teig verstreichen. Keine Sorge, wenn die Füllschicht etwas mager wirkt, es schmeckt trotzdem! Mehr Füllung geht natürlich immer 😉 Teig von der langen Seite her aufrollen, so dass eine etwa 50 cm lange Rolle entsteht. Die Rolle in 12 einigermaßen gleich große Stücke schneiden und die Stücke mit der Schnittkante nach oben auf ein Backblech (mit Backpapier) legen. Noch einmal etwa 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Backofen auf 200 Grad, Umluft 180 Grad, Gas Stufe 4 vorheizen. Zimtschnecken 20 bis 25 Minuten auf der unteren Schiene backen. Die zweite Ladung wird dann einfach genauso gemacht. Falls zum Einfrieren gedacht, einfach nach dem Auskühlen in Gefrierbeutel füllen und ab in den Gefrierschrank. Man kann die Schnecken dann portionsweise auf einem Teller in der Mikrowelle auftauen. Warm schmecken sie am besten. Dazu eine Tasse Kaffee und alles ist gut!