10 Monate!

Die Zeit rast – seufz. Das ist so ein klassischer Muttisatz, aber was soll’s. Klischees kommen nun mal nicht von ungefähr. Der 10 Monat war sehr schön und von Baby E.s zunehmender Mobilität geprägt. Der Forscherdrang kennt keine Grenzen und gekrabbelt wird gerne auch im Turbomodus. Was jetzt sehr gut geht sind kleine Ausflüge, auch in Restaurants, denn Essen und andere Menschen sind für E. wahnsinnig aufregend. Sie schläft nach wie vor mit Ausnahme einer kurzen Pause am frühen Morgen durch und hält auch tagsüber schön brav ihre zwei Schläfchen.

Was nicht so gut war: Sie hat schon recht früh angefangen selbst zu essen, nämlich mit vier Monaten. E. wollte unbedingt und hat mit ihrem kleinen Mündchen nach meinem Käsebrot geschnappt, wenn sie auf meinem Schoß saß. Sie hat bisher immer gerne alles ausprobiert und war erstaunlich aufgeschlossen. Das scheint nun vorbei zu sein. Aktuell mag sie praktisch nur Semmel o.ä. mit Aufstrich, Dinkelsticks, Wurst und etwas Obst. Mein liebevoll selbstgekochtes Essen wird hingegen meist verschmäht 😦 Ich hoffe mal, dass das nur eine Phase ist.

Was toll war: Andere Leute. Ich war bisher nicht so richtig der Menschenfreund. Gerade in der Stadt begegnet man eigentlich täglich irgendwelchen unangenehmen Zeitgenossen, die in der Bahn drängeln oder sonst irgendwie unfreundlich sind. Nachdem ich von vielen Seiten gehört habe, dass man mit Kind gerne mal blöd angeredet wird, war ich auf alles eingestellt. Bisher muss ich allerdings sagen, dass mir meine Mitmünchner deutlich sympathischer geworden sind, seit ich mit Baby unterwegs bin. Leute helfen beim Aussteigen aus der Tram, ratschen an der Kasse und machen Späßchen mit der Kleinen. Schön!

Langsam geht es auf den ersten Geburtstag zu. Ein Teil der Geschenke ist schon bestellt oder wartet auf Fertigstellung (sollte ich je wieder eine funktionstüchtige Nähmaschine haben). Was uns wieder auf den ersten Satz zurück bringt. Hach ja – seufz 😉

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