Unser Lieblingsspielzeug – Geschenkideen für Kinder ab ca. 12 Monaten

Bevor Baby E. ein Jahr alt war hatte sie kaum Spielzeug. Die Umwelt war für sie interessant genug und eigenständiges Spielen entwickelt sich sowieso erst nach und nach. Aus diesem Grund haben wir erst zu ihrem ersten Geburtstag und kurz darauf zu Weihnachten so richtig angefangen, für sie Spielzeug zu kaufen. Da ich mich selber ziemlich schwer getan habe, mich für irgendwas zu entscheiden, möchte ich einfach mal aufschreiben, was bei uns letztlich gut ankam.

  1. Erstes Lernen: Wörter StapelwürfelEin Geschenk der Großeltern. Die Würfel sind mit Bildern von Lebensmitteln, Kleidung, Spielzeug, Tieren… versehen und stapelbar. Baby E. liebt es, die Würfel ineinander zu stecken oder sich die Bilder anzuschauen und sich von mir das dazugehörige Wort sagen zu lassen.
  2. Die drei Spatzen – Pappbilderbuch Unser Gute-Nacht-Klassiker. Ich kann’s mittlerweile auswendig so oft haben wir das schon vorgelesen. Der Text ist ein Gedicht von Christian Morgenstern, die Bilder sind witzig und süß.
  3. Bunte Bausteine mit kleinen Extras Die haben wir schon eine Weile und trotzdem werden sie immer wieder begutachtet und gestapelt.
  4. Hexenhaus Bei Ikea entdeckt und gleich mitgenommen. Auch wenn ein kleines Kind die Geschichte von Hänsel und Gretel noch nicht kennt und selbst auch noch nicht wirklich mit Puppen spielt, macht es Baby E. großen Spaß, das Haus und die Puppen genau anzuschauen und sich von mir etwas vorspielen zu lassen.
  5. Bobby Car Der Klassiker schlechthin – den hat wahrscheinlich eh jeder. Erwähnen möchte ich den kleinen roten Flitzer trotzdem, denn Baby E. ist stolz wie Oskar wenn sie durch die Wohnung fährt – ganz flott und ganz selbständig!
  6. SandspielzeugSinnvoll sobald das Kind sitzen und greifen kann (und die passende Jahreszeit ist). Aktuell eingemottet, aber die kleine Gießkanne erfreut sich als Badeaccessoire großer Beliebtheit.
  7. Brio Ameise Das Brio-Design ist vielleicht nicht für jeden Geschmack, aber uns gefällt es gut. Die Ameise hat ein Ei auf dem Rücken, dass sich um sich selbst dreht, wenn man die Ameise bewegt. Wir könnten da stundenlang zuschauen. Die Kleine legt der Ameise auch gerne andere Bauklötze auf den Rücken, die sich natürlich nicht drehen. Spaß macht es ihr trotzdem.
  8. Einfache Musikinstrumente Hier ist die Auswahl groß. Wir haben ein Xylophon und verschiedene Rasseln. Das Klavier von Papa ist auch schwer angesagt 😉
  9. Oball mit Rassel Der Oball geht definitiv auch schon für Babies. Im Endeffekt kann man damit nicht wirklich viel machen, außer greifen. Die Kleinen finden das aber megaaufregend. Unserer ist leider abhanden gekommen, das Zweitexemplar bei den Großeltern ist dafür umso beliebter.
  10. Ein richtiger Große-Kinder-Ball Sobald das Kind stehen und an der Hand gehen kann, kann es auch gegen einen Ball kicken. Nicht zuletzt deswegen ist „Ba!“ein wichtiges Wort in Baby E.s Wortschatz geworden. Es macht einfach Spaß – auch wenn Mamas Rücken leidet.
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12 gemeinsame Aktivitäten (+1) – Kleine DIY-Idee für den Valentinstag

Ich schenke sehr gerne – mit einer Ausnahme. Mein Mann ist irre schwer zu beschenken, weil er sich selten etwas explizit wünscht und auch nix durchblicken lässt. Ich muss mir dann irgendwas ausdenken und hoffen, dass er sich drüber freut. Tut er meistens, aber nicht so richtig, richtig dolle wie das bei einem erfüllten Herzenswunsch der Fall wäre.

Da mit materiellen Geschenken allein also keine Begeisterung herzustellen ist, habe ich mir (für Weihnachten in unserem Fall) eine Kleinigkeit ausgedacht, die erstmal nichts kostet, mittelfristig aber viel mehr gibt als Geld, nämlich Zeit.

Jede Karte steht für einen Monat und eine dazugehörige Aktivität, die ich organisiere und die wir dann gemeinsam (hoffentlich) genießen werden. Perfekt als kleine Aufmerksamkeit für den bevorstehenden Valentinstag und super schnell gemacht.

Und das habe ich geplant:

12(1)datesDazu gab’s noch eine Extrakarte als Gutschein für den ersten Latte Macchiato in Berlin – unserer zukünftigen Heimat, wenn alles so läuft wie geplant.

Den Spieleabend haben wir übrigens schon gemacht. Mein Mann hat mich bei Mensch ärgere dich nicht so was von platt gemacht und wir haben viel gelacht. Eine schöne Abwechslung zu unserer sonstigen Abendgestaltung, die sehr häufig darin besteht, dass jeder auf sein Tablet starrt. Ich kann’s also nur empfehlen.

Last Minute Weihnachtsgeschenke

Ach ja, Weihnachten – das Fest der Geschenke Liebe. Ich gehöre zu den Leuten, die bereits in der Sommerhitze mit der Geschenkeplanung für die Lieben anfangen. Ich weiß, da bin ich in der Minderheit, aber ich hab’s nunmal gerne erledigt. So! In diesem Jahr wollte ich gerne ein paar selbstgemachte Kleinigkeiten an Familie und Freunde verschenken, die eigentlich schon alles haben und ganz sicher keinen weiteren Staubfänger gebrauchen können. Da jeder gerne isst, finde ich kleine Leckereien immer passend. Ich habe also das Internet nach Rezepten durchwühlt, Kochbücher gewälzt, Bastelutensilien besorgt und probegekocht.

Vielleicht gerade noch rechtzeitig, möchte ich Euch die Ergebnisse zeigen, mit denen ich seeeeehr zufrieden bin. Ich hoffe, die Beschenkten freuen sich. Hier ein Bild vom Endergebnis:

2014-12-22 09.36.34Im Korb sind folgende Sachen:

  • Mix für Tassenkuchen
  • Risottomix mit getrockneten Tomaten und Steinpilzen
  • Lebkuchenzucker
  • Quittenkonfitüre
  • Clementinen-Aperol-Gelee
  • Confierter Knoblauch
  • noch nicht gemacht, da verderblich: Kokos-Keks-Kugeln

Im Detail:

2014-12-22 09.14.28Den Mix für Tassenkuchen finde ich immer noch genial. Hier das Rezept. Verpackt habe ich den Mix zunächst in einer schlichten Zellophantüte (von dm) und mit einem Clip verschlossen. Diese Tüte habe ich dann in eine hübschere Papierversion gesteckt und mit einem bestempelten und mit dem Rezept beschrifteten Etikett verschlossen.

2014-12-22 09.07.33Für den Risotto-Mix (ergibt eine Tüte mit 2 Portionen) habe ich verwendet:

  • 200g Risottoreis
  • 20g getrocknete Tomaten
  • 20g getrocknete Steinpilze
  • 1 gehäufter EL italienische Kräuter

Noch hinzufügen:

  • ca. 1 l Gemüsebrühe
  • 100-200 ml Weißwein (sonst mehr Brühe)
  • Olivenöl zum Anbraten
  • eine kleine Zwiebel
  • geriebener Parmesan

Zur Zubereitung die fein gewürfelte Zwiebel im Olivenöl andünsten. Sie soll glasig werden, nicht braun. Dann die Reismischung hinzufügen und ebenfalls dünsten bis der Reis glasig ist. Nun zunächst mit dem Weißwein ablöschen. Sobald der Wein vom Reis absorbiert ist, schöpflöffelweise die Brühe hinzufügen. Jedes Mal abwarten bis die Flüssigkeit weg ist und dabei fleißig rühren. Das Risotto ist fertig, wenn der Reis noch etwas bissfest ist, das Gericht aber ansonsten schön cremig. Abschmecken, Parmesan drüber und genießen.

So schaut das Ganze dann verpackt und mit Rezept versehen aus:

2014-12-22 09.12.47Das Rezept für die Lebkuchenzuckerherzen habe ich von hier und so schaut es bei mir fertig aus:

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Das Ganze ist wirklich denkbar einfach und geht ungefähr so: Zucker und Gewürze nach Geschmack (ich habe eine Lebkuchengewürzmischung verwendet) vermischen bis der Geschmack passt. Dann vorsichtig etwas Wasser hinzufügen bis die Konsistenz nassem Sand ähnelt. Dann die Mischung in eine Silikonpralinenform füllen und über Nacht auf einer Heizung gut durchtrocknen lassen. Das war’s auch schon.

Die Quittenkonfitüre und das Clementinen-Aperol-Gelee sind auf die übliche Marmeladenzubereitungsart entstanden, die Anleitung steht auf der Gelierzuckerpackung 🙂 So schauen die fertigen Gläser aus:

2014-12-22 09.16.442014-12-22 09.15.58Das Rezept für den confierten Knoblauch (und auch die Idee für das Clementinen-Aperol-Gelee) habe ich von dieser wundervollen Seite. Sehr lecker und kann auch wunderbar in einem Marmeladenglas verschenkt werden! 2014-12-22 09.14.42

Ich bin wirklich begeistert, wie einfach es war leckere Sachen zu zaubern statt wie üblich im Internetkaufhaus zu stöbern. Es hat unheimlich viel Spaß gemacht und nun hoffe ich, dass es allen schmeckt!

Kokos-Keks-Kugeln

Die Zeit vor Weihnachten ist bei mir, wie bei den meisten Leuten, extrageschäftig. Geschenke müssen besorgt, Basteleien angefertigt, Feierlichkeiten geplant werden… Dieses Jahr ist keine Ausnahme, allerdings habe ich schon einen ziemlich guten Vorlauf. Für den Gatten und Baby E. sind bereits alle Geschenke besorgt. Da die lieben Verwandten jeweils ein Körbchen mit Leckereien aus meiner Küche bekommen werden, ist an der Front auch schon alles geklärt. Aktuell probiere ich noch verschiedene Rezepte aus und entscheide dann, was in die Geschenke wandert.

Ein Gewinnerrezept sind diese Kokos-Keks-Kugeln, die sehr einfach zu machen sind und extrem lecker schmecken. Das Rezept habe ich aus dem wunderbaren Weihnachtsbuch von GU. Es gehört zu meine allerliebsten Kochbüchern und wird auch außerhalb des Advents gerne aus dem Schrank genommen, so schön ist es. Es enthält neben Plätzchenrezepten herzhafte Menüvorschläge für jeden Geschmack und viele Ideen für selbstgemachte Geschenke. Für Weihnachtsfans ist dieses Buch ein absolutes Muss!

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Das Rezept findet ihr auch online und zwar hier.

Leider sehr guter und sehr einfacher Schokotassenkuchen

Sooo, jetzt sind wir also mittendrin in meiner Lieblingsjahreszeit. Draußen weht ein kühler Wind, die Blätter fallen und erste Gedanken an Weihnachten stellen sich ein. In diesem Jahr bekommen die lieben Verwandten und Bekannten hauptsächlich Selbstgemachtes. Die Großeltern erwartet ein Fotobuch, das das erste Jahr von Baby E. dokumentiert. Außerdem verschenken wir kleine Körbchen mit Leckereien aus der Küche.

Bei der Suche nach passenden Rezepten, bin ich auf diese Mischung für einen Tassenkuchen gestoßen und, was soll ich sagen, gut isser. Verschenkt wird die Pulvermischung dann in einem Weckglas mit Anleitung. Hier aber erstmal das Ganze in fertiger Form:

2014-11-11 20.15.27Zugegeben, damit gewinnt man keine Schönheitspreis, aber allein der Duft, der aus der Mikrowelle durch die Wohnung weht… Hach ja. Man muss sich das mal vorstellen: Immer wenn man Lust auf Kuchen hat, greift man sich das Glas mit der Mischung, verrührt sie mit Öl und Milch, ab in die Mikro und nach 1-2 Minuten darf man genießen. Verrückt einfach sich ein wenig Hüftgold anzufuttern.

Dazu eine Tasse Kaffee und ein gutes Buch, dann kann von mir aus draußen die Welt untergehen. Gestern habe ich in einem Rutsch das Tagebuch einer Landhebamme von Rosalie Linner verschlungen. Ich liebe es, wie man durch ein Buch in eine fremde Welt reisen kann. Linners Berichte aus der bayerischen Provinz in der Nachkriegszeit klingen nämlich für heutige Mamas tatsächlich ziemlich weit weg, sind aber gerade deshalb so faszinierend. Es tut auch ganz gut, wenn man mal sieht, dass Kinder auch ohne viel Getue geboren werden und aufwachsen können.

Wo war ich? Ach ja, Kuchen. Hier das Rezept:

180g Mehl

150g Zucker

1 TL gemahlene Vanille

1 TL Zimt

3 EL Kakao

9g Backpulver

Das Ganze in einer Schüssel vermischen und in ein passendes Gefäß füllen. Fertig ist die kleine Sünde auf Vorrat.

Zur Zubereitung des Kuchens einfach 2 EL der Mischung in eine Tasse geben, dazu 1 EL Öl und 3 EL Milch. Alles richtig gut verrühren bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Dann ab in die Mikrowelle. Ich stelle immer 640 Watt und 1:20 Min. ein. Je nach Leistung der Mikrowelle muss die Zeit dann halt ein wenig angepasst werden. Kurz abkühlen lassen und dann genießen.

Herbstliche Geschenkverpackung

Die Zeit rast mal wieder und zwischen Kind, Haushalt und Studium bleibt aktuell wenig Zeit für mein kleines Blog. Ich quäle mich mit Mathematik und erheitere mein Umfeld mit peinlicher Unwissenheit auf diesem Gebiet so ca. ab dem Stoff der 5. Klasse. Jede Menge Arbeit liegt da also noch vor mir – toll, toll… Außerdem befindet sich mein Mann in den letzten Zügen seiner Doktorarbeit und auch da landet immer mal wieder etwas auf meinem Schreibtisch. Korrekturlesen, Administratives etc. pp.

Zwischendurch versuchen wir dann auch noch Zeit zu finden für unsere Freunde, was mit Kind gar nicht so leicht ist. Zuletzt standen mal wieder zwei Geburtstage an. Der erste war eine Abendveranstaltung, an der wir teilnehmen konnten, weil sich meine Schwiegereltern netterweise bereit erklärt hatten, das schlafende Baby zu hüten. Baby E., Oma und Opa haben das dann auch ganz locker genommen. Tja, nur wir Eltern konnten uns nicht so richtig entspannen und waren bei der ersten passenden Gelegenheit schon wieder daheim. Daran muss noch gearbeitet werden.

Der zweite Geburtstag war am Samstag und wurde an einem Nachmittag gefeiert, also mit Kindern. Hierzu gibt es nix weiter zu berichten, außer dass der Burger im Café Mozart an der Pettenkoferstr. sehr empfehlenswert ist und man für sehr viel Erstaunen sorgt, wenn man ein 10 Monate altes Kind „normales“ Essen probieren lässt („Ist ja cool, wie locker ihr da seid. Also, ich könnte das nicht…“ Innerliches Augenrollen meinerseits).

Lange Rede, kurzer Sinn – ich möchte die Gelegenheit nutzen, Euch mal meine variable Standardgeschenkverpackung zu zeigen. Am Samstag hat es so ausgeschaut:

2014-10-25 12.13.12Man benötigt:

  • Schlichtes Packpapier
  • Masking Tape
  • ein paar Blüten einer möglichst robusten Pflanze mit Stengel

Ich benutze je nach Jahreszeit, was aktuell auf meiner Terrasse blüht – aktuell ist das Erika. So erhält das Geschenk eine saisonale Note. Das Ministräußchen wird dann mit einem passenden Masking Tape an der Verpackung befestigt.

Meine Sommervariante bestand übrigens aus Lavendel und einer kleinblütigen (dornenarmen) Rosensorte. Zusätzlich hatte ich auf das Packpapier (nach dem Einpacken) mit Buchstabenstempeln noch einen kleinen Geburtstagsgruß aufgestempelt. Leider habe ich damals kein Foto gemacht 😦