Kokos-Keks-Kugeln

Die Zeit vor Weihnachten ist bei mir, wie bei den meisten Leuten, extrageschäftig. Geschenke müssen besorgt, Basteleien angefertigt, Feierlichkeiten geplant werden… Dieses Jahr ist keine Ausnahme, allerdings habe ich schon einen ziemlich guten Vorlauf. Für den Gatten und Baby E. sind bereits alle Geschenke besorgt. Da die lieben Verwandten jeweils ein Körbchen mit Leckereien aus meiner Küche bekommen werden, ist an der Front auch schon alles geklärt. Aktuell probiere ich noch verschiedene Rezepte aus und entscheide dann, was in die Geschenke wandert.

Ein Gewinnerrezept sind diese Kokos-Keks-Kugeln, die sehr einfach zu machen sind und extrem lecker schmecken. Das Rezept habe ich aus dem wunderbaren Weihnachtsbuch von GU. Es gehört zu meine allerliebsten Kochbüchern und wird auch außerhalb des Advents gerne aus dem Schrank genommen, so schön ist es. Es enthält neben Plätzchenrezepten herzhafte Menüvorschläge für jeden Geschmack und viele Ideen für selbstgemachte Geschenke. Für Weihnachtsfans ist dieses Buch ein absolutes Muss!

2014-11-13 19.37.20

Das Rezept findet ihr auch online und zwar hier.

Zimtschnecken mit Haselnüssen

Das Leben ist zur Zeit ein klein wenig hektisch. Liegt ausnahmsweise mal nicht direkt am Nachwuchs, sondern an der Tatsache, dass mein Arbeitgeber mir ein sehr interessantes Jobangebot gemacht hat. Dafür müsste ich allerdings recht flott meine Elternzeit beenden. Eigentlich war der Plan, dass ich für zwei Jahre daheim bleibe und wir dann nach Berlin ziehen, weil mein Mann dort beruflich hin möchte. Eigentlich… Dann kam letzte Woche die Mail von meinem alten Chef, mit der ich nicht gerechnet hatte. Die Entscheidung haben wir noch rausgezögert, aber ewig kann man so eine E-Mail auch nicht unbeantwortet lassen. Bloß wie entscheiden?

Als kleine Denkhilfe gab es an diesem Wochenende herbstliche Zimtschnecken. Die sind sowas wie eine Obsession in unserem Haushalt. Meist haben wir eine Vorrat im Tiefkühlschrank. In den ersten Wochen nach der Entbindung zum Beispiel haben uns die Dinger so manchen müden Morgen gerettet.

Hier das leicht abgewandelte Rezept von der Brigitte. Ich mache immer gleich die doppelte Menge, weil sich der Zusatzaufwand in Grenzen hält. Außerdem habe ich die Hälfte des Zuckers für die Füllung durch gemahlene Haselnüsse ersetzt.

A post shared by @lebensdinge on

Zimtschnecken

Für den Hefeteig:

500 ml Milch
2 Päckchen Trockenhefe (ohne Anrühren)
120 g Zucker
1000 g Mehl (Type 550)
200 g Butter
1 TL Salz

Für die Füllung:

100 g weiche Butter
100 g brauner Zucker

100g gemahlene Haselnüsse
1 TL Zimt

Für den Hefeteig:
Mehl und Hefepulver in einer Schüssel mischen.
Die Butter schmelzen (mache ich in der Mikro). Geschmolzene Butter, Zucker und Salz zum Mehl geben. Alles zu einem glatten Teig verkneten. Hefeteig abgedeckt an einem warmen Ort etwa 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat. Den halben (!) Teig zu einer Größe von etwa 50 x 35 cm ausrollen. Mehl brauche ich dafür nicht nochmal extra, kann man aber machen. Ich nehme eine Silikonbackunterlage für solche Ausrollsachen. Geht prima und man hat an den Kanten gleich die Maße.

Für die Füllung:
Butter weich werden lassen oder gleich schmelzen. Nüsse, Zucker und Zimt hinzufügen und verrühren. Die Hälfte der Masse auf dem ausgerollten Teig verstreichen. Keine Sorge, wenn die Füllschicht etwas mager wirkt, es schmeckt trotzdem! Mehr Füllung geht natürlich immer 😉 Teig von der langen Seite her aufrollen, so dass eine etwa 50 cm lange Rolle entsteht. Die Rolle in 12 einigermaßen gleich große Stücke schneiden und die Stücke mit der Schnittkante nach oben auf ein Backblech (mit Backpapier) legen. Noch einmal etwa 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Backofen auf 200 Grad, Umluft 180 Grad, Gas Stufe 4 vorheizen. Zimtschnecken 20 bis 25 Minuten auf der unteren Schiene backen. Die zweite Ladung wird dann einfach genauso gemacht. Falls zum Einfrieren gedacht, einfach nach dem Auskühlen in Gefrierbeutel füllen und ab in den Gefrierschrank. Man kann die Schnecken dann portionsweise auf einem Teller in der Mikrowelle auftauen. Warm schmecken sie am besten. Dazu eine Tasse Kaffee und alles ist gut!

Kleines, feines Dienstagsmenü

Manchmal muss es auch unter der Woche etwas Besonderes sein. Das gab es gestern bei uns:

Fruchtiger Tomatensalat (Rezept aus diesem Kochbuch adaptiert) für 2 Personen

Ca. 300g Tomaten

eine Nektarine

eine Feige

eine Kugel Büffelmozzarella

1/2 Bund Basilikum

1 1/2 TL weißer Balsamicoessig

3 TL Olivenöl

Pfeffer, Salz

Tomaten je nach Größe vierteln oder halbieren, Nektarine und Feige in Scheiben schneiden. Mozzarella grob zerpflücken. Alles auf einer Platte anrichten. Basilikum in Streifen schneiden, auf den Salat geben. Mit Essig, Öl, Pfeffer und Salz abschmecken. Sofort servieren.

Quinoarisotto mit Pilzen und Kürbis für 4 Personen

150g Quinoa

Brühe

Öl zum Anbraten

400g Champignons

1/2 Zwiebel

400g Kürbis

gehackte Petersilie oder sonstige Kräuter nach Geschmack

Pfeffer

Parmesan

Quinoa nach Packungsanleitung mit Brühe zubereiten. Ich habe Gemüsebrühe genommen, es dürfte aber auch Hühnerbrühe gehen. Während Quinoa und Brühe zusammen köcheln. Zwiebel hacken und in etwas Öl anbraten, Pilze und Kürbis hinzugeben. Wenn alles schön gebräunt ist, mit Quinoa vermischen, mit Pfeffer, Kräutern und Parmesan abschmecken. Fertig.

Dies war mein erstes Gericht mit Quinoa ever und ich muss sagen, es war sehr, sehr lecker.

Banana, Almond and Chocolate Cake

Rezept gibt es hier. Seeehr lecker, wobei ich beim nächsten Mal evtl. den Honig weglasse oder ersetze. War nämlich schon ziemlich süß. Serviert wurde das Ganze mit einem Klecks griechischem Joghurt und ein paar Himbeeren. Am zweiten Tag hat der Kuchen übrigens noch besser geschmeckt. Er war immer noch schön feucht in der Mitte, aber das Bananenaroma, auf das ich nicht so stehe, war fast verflogen.

Schokokuchen